Bei der Erzählung einer guten Geschichte wollen Zuhörer vor Anspannung den Atem anhalten, bibbern, zittern, weinen, schreien, fluchen und sich zufrieden zurücklehnen. In genau dieser Reihenfolge. Während der Held Wind und Wetter trotzt, müssen sie die Kälte in ihren Gliedern spüren können. Sie wollen zwar weinen, wenn der Hund des Protagonisten stirbt aber sie wollen auch vor Freude laut aufschreien, wenn er von der Brücke fällt und durch einen glücklichen Zufall in einem Heuhaufen weich landet.

Schritt 1: Geschichte entwickeln 

Informationen über dein Mittagessen sind für deine Kunden wahrscheinlich weniger relevant. Wendepunkte in deinem Leben und das Meistern von Herausforderungen hingegen zeigen, wie du tickst und aus welchem Holz du geschnitzt bist. Welcher Schmerz sitzt ganz tief in dir? Was traust du dich nicht laut vor anderen auszusprechen? Welche Transformation hast du durchgemacht? Warst du in der Vergangenheit zu dick, zu dünn, zu naiv oder zu unerfahren, um ein Problem zu lösen?

Fakt ist: Wir Menschen sind geil auf Drama. Am besten in 3 Akten. Wir wollen Geschichten hören, in denen ein Held sich ins Unbekannte vorgewagt hat. Wie er einen Mentor gefunden hat, der ihm geholfen hat, das nötige Wissen zu erlangen. Und am Ende wollen wir ihn gegen das Böse gewinnen und mit seiner Traumfrau Richtung Unendlichkeit reiten sehen. Gemeinsam finden wir heraus, wer in deiner Story welche Rolle einnimmt.

Schritt 2: Geschichte aufschreiben

Schritt 3: Geschichte erzählen

Scheiß egal, wie langweilig ein Inhalt sein mag – es gibt immer jemanden, der das aufregend erzählen kann. Dazu benötigt es entweder einen ganz krassen Skill oder eine besondere Form des Einfühlens in die Geschichte. Je mehr emotionales Engagement darin steckt, desto höher ist das Involvement beim Adressaten.